“"Bevor ich Ratu traf, war mein Vater sehr krank. Nichts hatte geholfen, wir hatten kein Geld, um ihn ins Krankenhaus zu bringen. Er wurde kranker und kranker und niemand konnte ihm helfen. Er verlor so viel Gewicht, da er nicht essen und trinken konnte. Es gab keine Hoffnung mehr für ihn und mir wurde gesagt, dass er innerhalb eines Tages sterben würde. Wir waren verzweifelt, so trugen wir meinen Vater den ganzen Weg zu Ratu. Ratu blickte meinen Vater einfach an, berührte seinen Kopf und gab ihm ein Glas gesegnetes Wasser, das mein Vater trank. Ich war überrascht, dies zu sehen, da er einen Monat lang nicht mehr in der Lage war, etwas zu trinken. Sofort glaubte ich an Ratus heilende Kraft. Mein Vater wurde kräftiger und lebte noch 20 Jahre glücklich weiter.
Ich aber wollte mehr von Ratu lernen. So kam ich, um dauerhaft im Ashram zu leben. ” Sukri, Bali
Ratu's Familie
Ratu stammt aus einer großen Familie mit neun Brüdern und Schwestern. Während seiner Kindheit hatte es die Familie schwer, der Vater verstarb früh und es war nur wenig Geld für die nötigsten Dinge da. Ratu's Mutter Nini lebt heute 96-jährig im Ashram, erfreut sich guter Gesundheit und schüttelt noch täglich mit. Sie hat ihren Sohn vollständig als ihren Lehrer akzeptiert.
Ratu's Kinder, Dia und Gedeh, sind inzwischen beide verheiratet und haben eine eigene Familie mit kleinen Kindern.
Sein Sohn Gedeh ist heute Ratu's rechte Hand beim weiteren Ausbau des Ashram, entwirft die Pläne und führt die Bauaufsicht bei allen Projekten.
Ratus erste Frau, Mama, verstarb vor einigen Jahren, 2006 heiratete Ratu Niychola.
Niychola unterstützt Ratu selbstlos in seiner Mission. Ratu nennt seine Frau Sri, während die Balinesen Mpu Istri sagen.
Niychola kommt aus England, sie hat ihre eigene erstaunliche Geschichte. Im Alter von acht Jahren, mit der Familie in den Ferien in der tiefsten arabischen Wüste, hatte Niychola eine Vision von Quan Ying ( Göttin der barmherzigen Liebe und des Mitgefühls) und eines anderen spirituellen Leiters, der sich selbst als Sunny Suria bezeichnete. Heute erkennt sie, dass dieser Führer Ratu Bagus war.
Im Alter von 17 Jahren fing sie an, spirituelle Heilungstraditionen zu erkunden und sich darin auszubilden. Während dieser Zeit vertiefte sich ihre spirituelle Verbindung zu Ratu. Sie half Menschen durch Anwendung althergebrachter spiritueller Heilungserfahrungen. Ihre innere Reise zu Ratu ging fort, als sie 1996 eine pflanzenheilkundliche Ausbildung durchlief und dafür nach Süd-Indien reiste, um Ayurveda und Yoga zu studieren. Dort prophezeite ihr ein vedischer Astrologe, sie würde ihren spirituellen Seelenpartner heiraten, der auf der anderen Hälfte der Erdkugel lebt. Sie würde Brahmanin werden und vielen Menschen in der Welt helfen.
Niychola setzte Ihre Studien fort mit dem Studium der Heilungspraktiken der eingeborenen Bevölkerung in Mexico. Dort war sie zu einer heiligen Feuerzeremonie geladen, der schamanischen Einweihungszeremonie der Huichol Indianer.
Niychola wurde aus über 300 Leuten ausgewählt, die Aufgabe des Herzens durch das heilige Feuers ( Agni Deva, bekannt als Tatewari) zu empfangen. Sie erfuhr, dass es nur sechs Menschen auf dieser Welt gäbe, die das heilige Feuer kanalisieren, einer von ihnen wäre ein besonderer Mann, der in Indonesien lebt, Sie müsse zu seinem 10 Tage dauenden Retreat gehen. In dieser Episode wurde sie als Hüterin des heiligen Feuers eingeweiht. Bald darauf begegnete sie einem von Ratu's Studenten im Westen und erfuhr von seiner heilenden Schüttelpraxis und Ratu's Retreat. Niychola besuchte das Retreat und ihre gemeinsame Geschichte begann, sich zu entfalten. Ratu machte Niychola einen Antrag und heute sind sie verheiratet und leben als Brahmanen auf Bali. Ratu sagt, ihre Ehe sei symbolisch für die spirituelle Einheit von Ost und West.
Verbindung mit dem Westen
1993 kam ein Italiener auf Reisen in Bali am Ashram vorbei, er verspürte eine kraftvolle Energie, die ihn wie einen Sog heftig anzog und er betrat als erster Europäer Ratu's kleinen Ashram. Seine Zeit dort war tiefgreifend, nach seiner Rückkehr in Italien teilte er seine Erfahrungen mit anderen und schon bald lud eine Gruppe von etwa 25 Leuten Ratu ein, sie in Italien zu besuchen.
Ratu hat heute Studenten aus über 20 verschiedenen Ländern; ihre Zahl steigt ständig, ebenso wie sich die Rede über seine Wohltaten verbreiten. Ein wichtiger Aspekt von Ratus Lehre ist, dass seine Studenten ein Netzwerk zur gegenseitigen Unterstützung bilden. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, Erfahrungenauszutauschen und einander zu helfen, was gleichzeitig auch sich selbst zu helfen bedeutet. Ratu legt großen Wert auf dieses Zusammenwachsen. Jetzt gibt es eine weitverteilte Gemeinschaft von Studenten im Westen, und viele Schüttelgruppen überall in Europa. Man trifft sich in kleinen und grösseren Gruppen und über das Jahr hin finden viele Schütteltreffen statt, die die wachsende Gemeinschaft zusammenführt. Hier Klicken für Gruppen und Kontakte